Wie können Hochschullehre und zivilgesellschaftliches Engagement gemeinsam mehr bewirken?
Diese Frage stand im Mittelpunkt des „Uni & Gesellschaft Match-Making“, das am 13. November 2025 im Bibliothekssaal der Universität Duisburg-Essen stattfand. Lehrende der UDE, Studierende sowie Vertreter:innen gemeinnütziger Organisationen kamen zusammen, um sich kennenzulernen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten und frische Impulse für kooperative Lehrformate zu sammeln.
Eine Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
Ob Klimawandel, Integration, Migration, Demokratie, Bildungsgerechtigkeit oder Stadtentwicklung, viele gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam angehen.
Das Match-Making zeigte eindrucksvoll, wie Service Learning und andere kooperative Lehrformen diese Verbindung stärken können: Studierende lernen praxisnah, Organisationen profitieren von frischen Perspektiven, und die Stadtgesellschaft gewinnt an Innovationskraft und Vielfalt.
Einladung zum Austausch und ein Nachmittag voller Erkenntnisse
Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Inga Gryl, Vorsitzende der AG Transfer der Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften, wurde der Nachmittag offiziell eröffnet.
Karsten Altenschmidt (UNIAKTIV) führte anschließend in die Thematik ein und zeigte auf, welchen Mehrwert Service Learning für Studierende, Hochschulen und Gemeinwesen bietet.
Ein weiteres Highlight war der Beitrag von Sandra Fuchs (Freiwilligen-Agentur Duisburg e.V.), die verschiedene Engagement- und Kooperationsmöglichkeiten in Duisburg vorstellte. Sie zeigte, wie lokale Organisationen gemeinsam mit Lehrenden Projekte entwickeln können, die wirklich Wirkung entfalten.
Was macht erfolgreiche Zusammenarbeit aus?
Im Workshop „Erfolgsfaktoren von Campus-Community-Kooperationen“ stellte Jörg Miller (UNIAKTIV) das Kartendeck „Service Learning in Hochschulen“ vor.
Anschließend bot Karsten Altenschmidt konkrete Hilfestellungen für die Umsetzung von Campus-Community-Partnerschaften: von Rollen und Verantwortlichkeiten über Kommunikationsstrukturen bis hin zu realistischen Zieleinstellungen.
Match-Making & Vernetzung der Kern des Nachmittags
Der vielleicht wichtigste Teil des Events: das aktive Match-Making.
Lehrende und Organisationen kamen miteinander ins Gespräch, entwickelten erste Projektideen und fanden mögliche Schnittstellen für zukünftige Kooperationen. Die Atmosphäre war offen, neugierig und geprägt von gegenseitigem Interesse, beste Voraussetzungen für neue Verbindungen zwischen Universität und Stadtgesellschaft.
Fazit: Ein vielversprechender Startpunkt für neue Kooperationen
Das „Uni & Gesellschaft Match-Making“ hat gezeigt, wie groß das Potenzial gemeinsamer Projekte ist und wie wichtig Räume sind, in denen Hochschule und Zivilgesellschaft unkompliziert zueinanderfinden können.
Die Veranstaltung hinterlässt nicht nur wertvolle Impulse, sondern auch konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Service-Learning-Projekte, Forschungspartnerschaften und gemeinsames Engagement in Duisburg.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, Moderator:innen und Organisationen für ihr Engagement und freuen uns auf die Projekte, die aus diesem inspirierenden Nachmittag entstehen werden.
Häufige Fragen zum Thema Ehrenamt
Was ist das „Uni & Gesellschaft Match-Making“?
Das „Uni & Gesellschaft Match-Making“ ist ein Vernetzungsformat der Universität Essen, bei dem Lehrende, Studierende und gemeinnützige Organisationen zusammenkommen, um Kooperationsmöglichkeiten für Service Learning und gemeinsame Projekte zu entdecken.
Welche Themen werden beim Match-Making behandelt?
Die Veranstaltung fokussiert gesellschaftlich relevante Themen wie Klimawandel, Integration, Migration, Demokratie, Bildungsgerechtigkeit und Stadtentwicklung und zeigt, wie sie durch Campus-Community-Kooperationen praktisch bearbeitet werden können.
Wer profitiert von Service-Learning-Kooperationen?
Sowohl Studierende als auch Hochschulen und zivilgesellschaftliche Organisationen profitieren: Studierende sammeln Praxiserfahrungen, Organisationen erhalten fachliche Unterstützung und die Gesellschaft wird durch gemeinsame Projekte gestärkt.
Warum sind Campus-Community-Partnerschaften wichtig?
Diese Partnerschaften verbinden wissenschaftliche Expertise mit praktischem Engagement. Sie fördern nachhaltige Lösungen, innovative Lehre und stärken die Zusammenarbeit zwischen Universität und Stadtgesellschaft.